Den weitaus größten Teil des Jahres arbeiten Zeitungszusteller ohne Tageslicht. Viele finanziell angeschlagene Kommunen haben nachts die Straßenbeleuchtung reduziert oder gar ganz abgeschaltet. Wer sich in dieser Situation nicht ausschließlich auf seinen Tastsinn verlassen möchte, und sich so einer hohen Unfallgefahr durch Stolpern oder Stürzen aussetzt, muss sich also etwas anderes einfallen lassen.
    Moderne LED (Licht Emittierende Diode)-Technik bietet hier für Zusteller neue Möglichkeiten. LED-Lampen haben im Vergleich zu herkömmlichen Taschenlampen eine hohe Lichtabgabe bei gleichzeitig sehr niedrigem Energieverbrauch. Da beim Hantieren mit Zeitung und Briefkasten oft beide Hände gebraucht werden, ist die Ideallösung sicherlich eine Stirnlampe mit LED-Technik.

    LED Stirnlampe
    Wegen des geringen Stromverbrauchs reicht ein Batteriesatz je nach Modell für bis zu 100 Betriebsstunden. So kann die Lampe während des gesamten Zustellgangs in Betrieb bleiben. Wege und Briefkästen sind immer gut ausgeleuchtet und die Hände für die Arbeit frei.
    Um bei Regen keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Lampen wetterfest sind. Die Preisunterschiede bei LED-Stirnlampen sind enorm. Keine Schwierigkeiten hat man, wenn man sich vor dem Kauf vergewissert, bis zu welchem Preis die Kosten erstattet werden. Wie bei vielen Sachen gilt auch hier: es muss nicht immer das Teuerste sein.
    Viele Zusteller benutzen Auto, Moped oder Fahrrad und sind so zumindest während der Fahrzeiten gegen gefährliche Finsternis gewappnet. Wem das dauernde Tragen der Stirnlampen zu unbequem ist, der kann dann natürlich auf die gute alte Taschenlampe zurückgreifen. Wegen der hohen Lichtausbeute bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch sollte man bei Neuanschaffungen auch hier auf jeden Fall LED-Lampen bevorzugen.
    Eine leistungsstarke Taschenlampe gehört zur Grundausstattung für Zeitungszusteller.  Die Ausrüstungspflicht der Arbeitgeber mit einer Taschenlampe ist unstrittig. Dies gilt auch für die notwendigen Batterien. Bei Problemen sollte man sich an die zuständige Berufsgenossenschaft, an die Gewerbeaufsichtsämter oder an den eigenen Betriebsrat wenden.

     

    Tipp von Zustellerin für ZustellerInnen:

    Vielen Zustellern ist die Lampe auf der Stirn unangenehm. Hier gibt es eine gute Lösung. Einfach das Gummi entfernen und eine Kordel durchziehen. So kann man die Lampe um den Hals hängen.

    Strinlampe mit Kordel
    Foto/Grafik: privat

    Fazit:

    Jeder Zusteller sollte sich die Lampe zulegen, mit der er/sie am Besten zurechtkommt

    ver.di Kampagnen