Möglichkeiten und Grenzen der eigenverantwortlichen Wiederverwendung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch

    im Rahmen einer epidemischen Lage

    Die Fachhochschule (FH) Münster hat zusammen mit ExpertInnen aus Virologie, Mikrobiologie, Hygiene und weiteren Fachbereichen die Wiederverwendbarkeit und Möglichkeiten zur Desinfektion von FFP2-Masken untersucht.
    Das Team fand heraus, dass unter bestimmten Bedingungen eine Reinigung und Wiederverwendung der Masken möglich zu sein scheint:

    FFP2-Masken werden im Gesundheitswesen in Bereichen mit einem erhöhten Infektionsrisiko eingesetzt. Die als Einmalprodukt konstruierten FFP2-Masken sind nach der Nutzung zur Vermeidung weiterer Infektionsrisiken zu entsorgen. Bei der Nutzung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch (z. B. Einkaufen) ist mit einer geringeren Erregerbelastung der FFP2-Masken zu rechnen. FFP2-Masken bieten bei richtiger Anwendung einen besseren Schutz als medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken). Allerdings sind sie nur begrenzt verfügbar. Daher kann die Wiederverwendung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch eine sinnvolle Ergänzung darstellen.
    mehr dazu auf der Seite der FH Münster, Fachbereich Gesundheit....

    Ein Freund ist von uns gegangen

    Im Juni dieses Jahres ist Paul Koch verstorben, ein Urgestein unseres Zusteller*innenseminars, einer der uns über Jahrzehnte mit seinem Fachwissen begleitet hat.
    Ich habe mit Paul einen wirklichen Freund verloren, einen wo ich vom ersten Moment einen „Draht“ zu hatte. Kennengelernt haben wir uns 2010 bei meinem ersten Zustellerseminar im ver.di-Bildungszentrum Lage-Hörste. Da war Paul schon lange eine Institution im Zusteller*innenseminar.
    Er ist mir zuerst aufgefallen, weil er immer an der Tür saß und das Schild „Raucherpause“ nach einer Stunde in die Höhe hielt. Ich saß genau gegenüber und von da an waren wir unzertrennlich und saßen in den folgenden Jahren bis zum Schluss während den Seminaren grundsätzlich nebeneinander.
    Wir konnten über alles reden, nicht nur beruflich, auch über unsere Familien und Hobbys. Auch zwischen den Seminaren haben wir oft miteinander telefoniert.
    Das letzte Mal gesehen haben wir uns im letzten Jahr in Brannenburg und haben dort eine wunderbare Zeit verbracht.
    Als ich dich dann freitags zum Bahnhof gebracht habe, bin ich nicht davon ausgegangen, dass es ein Abschied für immer sein würde.
    Vor dem diesjährigen Frühjahresseminar in Walsrode hast du mich noch angerufen, dass du nicht kommen kannst, weil du operiert werden musst. Ein kleiner Tumor sollte entfernt werden und wir waren optimistisch, dass wir uns im November in Gladenbach wiedersehen werden.
    Das war unser letztes Gespräch und leider haben wir uns nicht wiedergesehen.

    Lieber Paul, ich, nein wir alle, werden dich nicht vergessen und in den Geschichten, die wir über dich erzählen, lebst du weiter und bist weiter unter uns.

    Mache´ et joot alter Fischkopp.

    Curd Bonten

    Seminarbericht 2020 in Gladenbach

    Vom 08. bis 13.11.2020 fand unser Herbstseminar in der ver.di Bildungsstätte Gladenbach statt. 33 Betriebsräte aus der Zeitungszustellung aus ganz Deutschland trafen sich zum Erfahrungsaustausch und um über aktuelle Themen und Probleme bei der Zustellung zu reden.
    In dieser Zeit, wo alles Corona untergeordnet ist, kein leichtes Unterfangen. Unser großes Lob gilt in diesem Zusammenhang dem gesamten Team der ver.di Bildungsstätte Gladenbach. Sie haben es möglich gemacht, dass wir uns in so einer großen Gruppe eine Woche treffen konnten, unter Einhaltung aller Hygienevorschriften. Ein herzliches Dankeschön dafür.
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    Wir möchten hiermit auf die nächsten Seminare für Betriebsräte in Zeitungszustellbetrieben hinweisen:

    Seminare 2021:
    27.6. bis 2.7.2021 in Bielefeld
    10. bis 15.10.2021 in Gladenbach

    Seminare 2022:
    19. bis 24.6.2022 in Mosbach
    9. bis 14.10.2022 in Gladenbach


    Freistellung ist jeweils nach § 37.6 BetrVG.
    Hier findet ihr auch das Anmeldeformular für die Seminare
    Weitere Informationen zu Seminaren und Seminarberichten gibts
    hier..

    Unterwegs mit den Zeitungszusteller*innen
    von Bernd Müllender
    Die Bontens sind jede Nacht vier Stunden auf Tour – zuverlässig wie ein 2-Personen-Uhrwerk. Danach machen sie Betriebsratsarbeit – auch gemeinsam.
    Aachen, Stadtteil Haaren. Curd Bonten, 59, und seine Frau Monika Hark-Bonten, 55, sind seit 2 Uhr unterwegs. Bis um 6 Uhr müssen etwa 500 Zeitungen verteilt sein. Nach bald 20 Jahren »kennen wir die Wege im Schlaf«, sagt Monika Hark-Bonten. Ihr Mann, sonst drei Tage die Woche Vertriebsmitarbeiter bei einem Lesezirkel, ist meist im Auto unterwegs, sie zu Fuß. Er macht die größeren Schleifen und die enge Stichstraße hinauf.
    Nach einer halben Stunde treffen sie sich wieder, fast sekundengenau getaktet. Sie fährt ein Stück mit und übernimmt wieder einen Stapel vom Rücksitz: »zehn blaue und zwölf gelbe«. Die Farben stehen für Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten.
    Den ganzen Artikel über Moni und Curd in der Druck + Papier gibt es hier:

    Hier gibts die aktuelle Druck + Papier

    Hier sieht man wieder, es lohnt sich zu kämpfen!

    Zeitungsbote gewinnt in zweiter Instanz

    2. Oktober 2020 von Frank Biermann

    In den meisten Branchen ist es eine Selbstverständlichkeit: Wer nachts arbeitet, bekommt auch Nachtzuschläge. Oft ist das in Tarifverträgen geregelt. Eine Branche versucht – trotz klarer rechtlicher Vorgaben – sich drumherum zu mogeln und wortreich Sonderregelungen für sich zu reklamieren: Zeitungsverlage wie der Aschendorff Verlag (Westfälische Nachrichten) in Münster. Das lassen sich nicht alle Zeitungsboten gefallen. Einer klagte jetzt erfolgreich auf Nachzahlung.

    Ein Zeitungsbote aus Münster hat sich jetzt mit einer Klage gegen seinen Arbeitgeber, die Aschendorff Logistik, erfolgreich auch in zweiter Instanz durchsetzen kommen. Die 18. Kammer des Landesarbeitsgerichts (LAG) Hamm wies die Berufung der Aschendorff Logistik zurück und verurteilte den Arbeitgeber, rückwirkend für die letzten drei Jahre entgangene Nachtzuschläge nachzuzahlen. Das sind in der Summe etwa 6868 Euro. Das Bundesarbeitsgericht hatte im April 2018 in einem Grundsatzurteil die Nachtzuschläge in Höhe von 30 Prozent für die Zeitungsstellung festgelegt, woran sich die Aschendorff Logistik nicht gehalten hat.

    Den ganzen Artikel gibts hier...

    Was jetzt alle wissen sollten

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    in den jetzigen Zeiten sollten wir alle sehr vorsichtig sein, größere Ansammlungen vermeiden und soziale Kontakte einschränken. Was wir aber auch beruflich wissen sollten, hat ver.di auf ihrer Seite anschaulich zusammen gestellt.
    Bitte bleibt gesund

    Auch ganz wichtig für BR-Gremien:

    Während bisher Beschlüsse des BR wegen der unumgänglichen persönlichen Anwesenheitspflicht u.a. grundsätzlich nur in ordentlichen Sitzungen gefasst werden konnten, gibt es jetzt auf Grund der "Corona-Pandemie" eine Ausnahme, die der Bundesarbeitsminister verkündet hat.
    Beschlüsse des BR können während der Pandemie auch im Umlaufverfahren, also auch in Telefon- oder Videokonferenzen gefasst werden.
    Den genauen Wortlaut des Beschlusses seht ihr rechts in der Datei.
    Ganz wichtig für alle, die von Kurzarbeit bedroht sind, oder schon machen müssen. Es gibt dazu eine Muster-Betriebsvereinbarung (s. rechts), die man dem Arbeitgeber vorlegen kann.

    Hierzu noch ein ausführlicher  Artikel des DGB bezüglich Urlaubsanspruch und Corona.

    Im Arbeitsrecht hat die Coronakrise viele eilige Änderungen ausgelöst. Viele Kurzarbeits-Vereinbarungen und betriebliche Ausnahmeregelungen wurden und werden in den Betrieben abgeschlossen, wo wir (Anwaltskanzlei Bartl & Weise) Betriebsräte und Personalräte beraten und unterstützen. Viele Arbeitnehmer haben arbeitsrechtliche Fragen wegen Änderung ihrer Arbeitsbedingungen.
    Hierzu gibt es einen Rundbrief der Anwaltskooperation ArbeitnehmerAnwälte (s. pdf rechts)

     

     

    Trotz Corona ein hervorragendes Seminar

    Vom 14.-19.06.2020 trafen sich über 20 Betriebsräte aus der Zeitungszustellung im ver.di-Bildungszentrum Walsrode, am Südrand der Lüneburger Heide, zu ihrem ersten Branchenseminar in 2020.
    Harry referierte dann noch zu dem Thema Schwerbehinderung und Teilhabe, also über sozialrechtliche Fragen.
    Wie immer führten Thomas Meyer-Fries und Josef Haverkamp in souveräner Manier durch die anderen Themen des Seminars und beantworteten auch eine Vielzahl von kleinen Fragen rund um die Zeitungszustellung.
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    249 Zeitungen in 17 Minuten

    Wie der Funke-Konzern in Thüringen mit Zusteller*innen umgeht ( ver.di: Umgehung des Mindestlohns ) Unternehmen bestreitet Lohndumping und Nötigung
    Mitten in der Nacht Zeitungen in Hausbriefkästen werfen: ein unverzichtbarer, aber belastender Job. Unter welchen Bedingungen Zusteller*innen teilweise arbeiten müssen, zeigt das Beispiel der Mediengruppe Thüringen (Thüringer Allgemeine, Ostthüringer Zeitung, Thüringische Landeszeitung), die zum Essener Funke-Konzern gehört.
    Drei Tochterfirmen kümmern sich um die Zustellung: Thüringen Logistik (THL), Thüringer Direktmarketing (TDM) und Mediengruppe Thüringen Logistik (MGTL). Ihre Gemeinsamkeit: Einsparungen zulasten der Beschäftigten.
    Bei THL-Vollzeitkräften läuft es so: Sie bekommen einen festen Stundenlohn und eine Zulage. Steigt der Stundenlohn, etwa wegen höherer Mindestlöhne, sinkt die Zulage. Für die Beschäftigten ein Nullsummenspiel.
    mehr in der neuen Druck und Papier...

     

    Nachtarbeit 30 % Zuschlag

    „Denn die Klägerin hat auf der Grundlage des § 6 Abs. 5 ArbZG wegen ihrer Dauernachtarbeit Anspruch auf einen Zuschlag von 30 % des ihr zustehenden Bruttoarbeitsentgelts.“
    So steht es in der Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichtes zu einem aktuellen Urteil.

    Am 25.4.2018 erging ein BAG-Urteil bzgl. des Mindestlohns und Nachtzuschlags eine Zeitungszustellerin. Darin wurde zwar leider die Verfassungsmäßigkeit des in der Vergangenheit für die reine Zeitungszustellung abgesenkten Mindestlohns bejaht. Doch bzgl. des Nachtzuschlags wurde endlich klar gestellt, dass 30% auch in der Zeitungszustellung bei Dauernachtarbeit angemessen sind! Sobald die Urteilsbegründung da ist, wird ver.di dazu ein ausführliches Info herausgeben.

    Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts Nr. 20/2018

    Update:
    Alle Informationen zum BAG-Urteil 5 AZR 25/17 vom 25.4.2018
    gibt es rechts nebenstehend in der pdf-Datei zum Download und zusätzlich den neuen Nachtfalter November 2018 zum selben Thema

    Aktuelle Ausgabe der Branchenzeitung Druck und Papier

    Motiv Druck und Papier
    © werkzwei/David Bärwald

    Seminarbericht Gladenbach 2019

    Wie bei jedem Zustellerseminar gibt es auch diesmal wieder einen Wochenbericht des Seminars:
    Aus der ganzen Bundesrepublik trafen sich Betriebsräte und Schwerbehindertenvertreter aus der Zeitungszustellung zum Branchenseminar und Erfahrungsaustausch vom 10. - 15.11.2019 im ver.di Bildungszentrum Gladenbach. Rachel Marquardt begrüßte die 25 Teilnehmer/innen, die gut 10.000 Beschäftigte in ihren Gremien vertreten. Sie ist auf ver.di Bundesebene als Gewerkschaftssekretärin auch für die Zeitungszustellung zuständig.
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    Abeitsbedingungen und Löhne. Grundlagen

    In der Zeitungszustellung gibt es leider keine einheitlichen oder allgemein verbindlichen Grundsätze und Regeln für die Lohnhöhe und die Gestaltung der verschiedenen Entlohnungssysteme. Auch hier geraten, wie in anderen Branchen, die Löhne immer stärker unter Druck.
    Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns hat die Entlohnungsformen grundlegend verändert. In fast allen Zustellgesellschaften ist der früher übliche Stücklohn durch den Zeitlohn ersetzt worden. In vielen Zustellgesellschaften und -bezirken, in denen vorher die Arbeit der Zustellerinnen und Zusteller sehr schlecht bezahlt worden war, hat das zu einer Anhebung der Stundenlöhne geführt.
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    ZustellerInnen der RZZ protestieren bei DuMont, gegen das Geschenk der neuen großen Koalition an die Zeitungsverleger (Arbeitgeber sollen weniger bezahlen für die Rente der ZeitungszustellerInnen).

    Zeitungszustellung
    © Ingo Heuer

    Regierung: Geheimnis um Geschenk für Verleger | Panorama 3 | NDR

    Union und SPD wollen den Arbeitgeberanteil für die Rentenversicherung bei minijobbenden Zeitungszustellern absenken. Doch von wem kam der Vorschlag?
    Der ganze Filmbeitrag hier:

    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Regierung-Geheimnis-um-Geschenk-fuer-Verleger,panoramadrei2816.html

    Geheimnis um Geschenk für Verleger | Panorama 3 | NDR

    Zeitungszusteller Mindestlohn
    © Panorama 3 NDR

    Keine Subventionierung der Zeitungsverleger zu Lasten der Zeitungszusteller/innen

    Wir fordern: Weder Beitragserhöhungen, noch Einbußen bei den Rentenbezügen

    Der Koalitionsvertrag beinhaltet ein Millionengeschenk an die Zeitungsverleger bei den Arbeitgeberanteilen der Rentenbeiträge für Zeitungszusteller/innen im Minijob!

    Ein Interview mit dem stellvertretenden ver.di Vorsitzenden Frank Werneke

     

    Reaktion der SPD-Bundestagsfraktion zur Rentenversicherung von ZustellerInnen und dem Koalitionsvertrag
    Unsere Kollegin Sarah Karczewski hat alle SPD Abgeordneten und die SPD Bundestagsfraktion zu den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag zur Rentenversicherung von ZustellerInnen und dem Koalitionsvertrag angeschrieben.

    Hier die Antwort von Andrea Timm, SPD Bundestagsfraktion, AG Arbeit und Soziales:

    Minijob, Minilohn, Minirente

    Die neue große Koalition auf Kosten der ZustellerInnen?

    Gerade ist die neue Druck + Papier erschienen.
    Auf den Seiten 1,4,5 und 10 geht es um uns ZeitungszustellerInnen:

    Wie sich Zeitungsdruckereien aus der Verantwortung stehlen | Aber es geht auch anders  Seite 1
    Rutschbahn in die Altersarmut  Seite 4
    Minijob Rechte + Zahlen und Fakten  Seite 5
    Die mächtige Lobby der Zeitungsverleger (Zusteller erhalten seit 1. Januar 2018 erstmals vollen Mindestlohn | Große Koalition vereinbart erneut Nachlass für Zeitungsbesitzer - Rente )  Seite 10

     

    Kürzung der Rentenbeiträge?

    GroKo will Rentenbeiträge für ZeitungszustellerInnen kürzen. Bei einem Minijob-Verdienst von 450 €/Monat macht das einen Betrag von 45 €/Monat weniger für die spätere Rente.
    Kritiker befürchten eine Aushöhlung des Mindestlohns.
    Verantwortlich dafür sein will aber niemand.
    Ein Filmbeitrag von ZAPP NDR

    Die Reaktion des Bundesverbandes der Zeitungsverleger erfolgte sehr schnell mit einer Pressemitteilung .

    Versteckte Einbußen bei der Rente für die Zeitungszusteller

    Still und heimlich wurde von den Koalitionspartnern Union und SPD eine Sonderregelung für Zeitungszusteller im Koalitionsvertrag eingebaut: Zur "Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen für alle Haushalte" soll demnach der Rentenbeitrag für Zeitungszusteller rückwirkend ab 1. Januar 2018 für zunächst fünf Jahre "von 15 auf 5 Prozent abgesenkt" werden. Damit würden die ohnehin geringen Rentenansprüche der Betroffenen nochmals deutlich reduziert. Zudem müssten sie – sofern sie bereits rentenversicherungspflichtig waren und dies auch bleiben wollen – künftig 13,6 statt bisher 3,6 Prozent ihres Verdiensts aus eigener Tasche aufbringen.
    Wie diese Regelung den Weg in den Koalitionsvertrag gefunden hat, wissen nicht einmal die Mitglieder der Koalitionsarbeitsgruppe »Soziales«. Sie sei »wohl über die Chefebene eingespeist worden«, und mutmaßlich »führt die Spur zur CSU«.
    Mehr dazu :
    https://www.jungewelt.de/artikel/327018.springen-für-döpfner.html
    https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/verwirrung-um-rentenbeitrag-fuer-zeitungszusteller.html?cHash=3e7e500a496fb7525a31a11590d5451a

    https://www.stern.de/politik/deutschland/groko--stern-verhindert-renten-einbussen-fuer-zeitungsboten-7875384.html

    https://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2018/02/die-zeitungsverleger-und-der-erfolgreiche-lobbyismus.html

    https://www.tagesschau.de/inland/renten-zeitungszusteller-101.html

    Mindestlohn wirklich Jobkiller?

    Bisher wurde immer behauptet, dass durch die Einführung des Mindestlohns sehr viele Jobs wegfallen würden. Eine neue Studie zeigt aber: Das stimmt alles nicht. Im Gegenteil, die Zahl der neuen Arbeitsplätze nimmt sogar noch zu. Druck + Papier hat  mit Gerhard Bosch gesprochen, ein Professor für Arbeits- und Wirtaschftssoziologie an der Uni Duisburg-Essen und bis vor kurzem Direktor des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ)
    http://verdi-drupa.de/2016/07/15/gigantische-fehlprognose/

    Datenschutz mal ganz praktisch

    REZENSION:
    Wenn Betriebs- und Personalräte sich mit Datenschutz befassen, geht es meistens darum, den Missbrauch von Arbeitnehmerdaten zu verhindern. Das ist gut - gilt aber nicht nur für »die anderen«, sondern auch für die Arbeitnehmervertretung selbst.
    VON WOLFGANG FRICKE
    mehr...

    Zusteller zahlen die Zeche

    Angesichts sinkender Auflagen versuchen Unternehmen in der Zeitungszustellung, neue Geschäftsfelder zu erschließen – auf Kosten der Beschäftigten.
    Immer mehr zusätzliche Produkte sollen von den Zustellern ohne jeglichen Mehrverdienst mitverteilt werden.
    In einem Artikel in der "Druck und Papier" wird über diese Zustände für die  Berliner Zeitungszusteller berichtet.
    Mehr dazu in der neuen Druck und Papier

     

    Alternative Zeitungshalter

    Zeitungshalter
    © Privat

    Schultaschenbriefkasten

    Zeitungszusteller Bilder
    © Conny

    Was bietet ver.di?

    weiter…
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    „Selbst-Verwaltung? Ein staubtrockener Begriff!“ –
    – Das hören wir immer wieder, wenn wir mit unseren ver.di-Kollegen und -Kolleginnen über die Selbstverwaltung in den Sozialversicherungen sprechen.
    Hinter diesem „staubtrockenen Begriff“ verbirgt sich allerdings eine sehr lebendige Wirklichkeit: Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, Vertreterinnen der Versicherten und der Arbeitgeber entscheiden gemeinsam in den Vorständen und Vertreterversammlungen der Sozialversicherungen über die wichtigen Grundsatzfragen der Sozialverwaltung. Es geht um den Haushalt der Rentenversicherung, um die Besetzung von Führungspostionen bei allen Sozialversicherungsträgern, um die Gestaltung der Leistungen der Krankenversicherungen und der Unfallversicherungen, um die Rehakliniken der DRV...

    ver.di hat einen Cartoon-Film erstellt, der anschaulich erklärt, was in der Selbstverwaltung tatsächlich passiert und warum sie so wichtig ist.

    Hauptperson des Films ist Viola, die ver.di-Versichertenälteste. Sie erzählt, was es bewirkt, dass engagierte ver.di-Kollegen und Kolleginnen als Versichertenberaterinnen, als Mitglieder in Widerspruchsausschüssen und in den anderen Gremien der Sozialversicherungen die Interessen der Versicherten vertreten.  Der kurze Film eignet sich sehr gut als Erstinformation in Betriebsversammlungen oder bei ver.di-Veranstaltungen, bei denen wir jetzt die Kollegen und Kolleginnen auf die Bedeutung der Selbstverwaltung hinweisen wollen. Damit im nächsten Jahr – wenn die Gremien der Selbstverwaltung in den Sozialwahlen neu besetzt werden – niemand mehr denkt: Staubtrocken, diese Selbstverwaltung. Auf der Homepage des Ressorts Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de) finden sich auch jeden Monat neu Interviews mit aktiven ver.di-Selbstverwalterinnen und -Selbstverwalter, die aus ihrer Arbeit erzählen. Wir wollen, dass möglichst viele ver.di-Kollegen und -Kolleginnen wissen, wie wichtig die Arbeit unserer Selbstverwalter_innen ist. 
    Link zum Video „Selbstverwaltung – eine Erfolgsgeschichte“: 
    https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/selbstverwaltung

    ver.di Kampagnen