Aktuell aus den Betrieben

    Pressemitteilung

    Betriebsaufspaltung nach Gutsherrenart! – Teile und Herrsche!

    Am 30.Dezember 2015 teilte der Arbeitgeber der Funke Logistik GmbH in Hagen ca. 185 Beschäftigten schriftlich mit, dass er am 11.Dezember 2015 eine neue GmbH gegründet hat, namens Zustelllogistik Hagen GmbH. Alle Beschäftigten werden dorthin per Betriebsübergang zum 01. Januar 2016 gemäß § 613a BGB übergehen.

    mehr dazu...

    Seminare für Betriebsräte in der Zeitungszustellung

    Zweimal im Jahr bietet ver.di für Betriebsräte in Zeitungszustellbetrieben Wochenseminare an. In diesen Seminaren werden z.B. Beteiligungsrechte, Handlungsmöglichkeiten, Datenschutz und aktuelle betriebsverfassungsrechtliche Schwerpunkte behandelt. Zuletzt im Juni in Bielefeld. Den Seminarbericht sehen Sie
    hier...

     

    Zeitungszusteller protestierten gegen
    Scheintarifverhandlungen der NW-Geschäftsführung
    Gegen die geplante Zerschlagung der NW Logistik und Lohnabsenkungen mit Hilfe eigener „billiger Zustell-Töchter“ protestierten am Samstagnachmittag, 19. Dezember 2015, ver.di-Mitglieder vor der Hauptgeschäftsstelle der Neuen Westfälischen in der Bielefelder Innenstadt.
    Sie verteilten ein ver.di-Flugblatt mit der Überschrift „NW setzt Zeitungszusteller massiv unter Druck!“ und sammelten Unterschriften unter die Online-Petition ihres Betriebsrates an den Schatzmeister der SPD.
    Im ver.di-Flugblatt wurden die Leser und Leserinnen der NW aufgefordert, beim Geschäftsführer der NW-Verlagsgruppe, Klaus Schrotthofer und beim Geschäftsführer der NW Logistik, Mike Vette, gegen die miese Behandlung der NW-ZeitungszustellerInnen telefonisch oder per E-Mail zu protestieren.
    Obwohl im Weihnachtsstress, nahmen viele NW-LeserInnen unsere Flugblätter gerne an und versprachen, bei beiden Geschäftsführern zu protestieren.
    Nähere Informationen zu den Scheintarifverhandlungen siehe ver.di-Flugblatt.

    Hans-Dietmar Hölscher
    Betriebsrat NW Logistik

    NW-Zusteller protestieren gegen Scheinverhandlungen

    Mindestlohn-Kampf

    Seit Mai 2014 kämpften die Betriebsräte der Zeitungszusteller in der ganzen Bundesrepublik für den gesetzlichen Mindestlohn. Alle, von Nord bis Süd, hatten sich miteinander vernetzt, so das alle Infos aus Funk, Fernsehen, Internet und Zeitungen alle Mitstreiter/innen erreichten.
    Die Gewerkschaft ver.di unterstützte zusätzlich mit Flyern, Aufklebern sowie mit aktuellem Infomaterial unter anderem die Diskussion der Politiker mit den Verlegern.
    Oftmals hatten die Betriebsräte fast den Mut verloren, doch sie kämpften weiter.
    Seit Januar 2015 ist die erste Stufe erreicht. Erst Januar 2017 bekommen Zeitungszusteller den angestrebten Mindestlohn von 8,50€ die Stunde.
    Trotz allem haben sie es erreicht

    Was bietet ver.di?

    weiter…
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