Aktuell aus den Betrieben

    Mindestlohn wirklich Jobkiller?

    Bisher wurde immer behauptet, dass durch die Einführung des Mindestlohns sehr viele Jobs wegfallen würden. Eine neue Studie zeigt aber: Das stimmt alles nicht. Im Gegenteil, die Zahl der neuen Arbeitsplätze nimmt sogar noch zu. Druck + Papier hat  mit Gerhard Bosch gesprochen, ein Professor für Arbeits- und Wirtaschftssoziologie an der Uni Duisburg-Essen und bis vor kurzem Direktor des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ)
    http://verdi-drupa.de/2016/07/15/gigantische-fehlprognose/

    Zusteller bis 2018 benachteiligt


    Bis Ende nächsten Jahres sollen Zeitungszusteller beim Mindestlohn weiter diskriminiert werden. Während andere Beschäftigte ab dem 
1. Januar 2017 mindestens 8,84 Euro pro Stunde verdienen müssen, sind es bei Zustellern nur 8,50 Euro. Bis Ende 2016 erhalten Zeitungsboten sogar nur einen Mindestlohn von 7,23 Euro pro Stunde.
    http://verdi-drupa.de/2016/07/15/zusteller-bis-2018-benachteiligt/

    „ver.di-Bildungsurlauber“ unterstützen Arbeitskampf in Frankreich

    Die französische Regierung unter Francois Holland versucht Arbeitsgesetze durchzusetzen, die die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter massiv beschneiden sollen. Befristungen von Arbeitsverträgen, Schwächung des Kündigungsschutzes, Aushöhlung des Mindestlohns und Erhöhung der Wochenarbeitszeit. Das Gesetzespaket "Loi Travail" folgt dem Prinzip der deutschen Agenda 2010.

    Die auf Bildungsurlaub befindlichen Mitglieder von ver.di im Bildungszentrum Gladenbach machten eine kleine Demonstration am Marktplatz in Gladenbach, wo die DGB-Jugend Mittelhessen Station machte mit ihrer Solidaritäts-Aktionstour zum Arbeitskampf in Frankreich.
    Mit dabei waren auch ZustellerInnen!

    „ver.di-Bildungsurlauber“ unterstützen Arbeitskampf in Frankreich

    Mindestlohn-Kampf

    Seit Mai 2014 kämpften die Betriebsräte der Zeitungszusteller in der ganzen Bundesrepublik für den gesetzlichen Mindestlohn. Alle, von Nord bis Süd, hatten sich miteinander vernetzt, so das alle Infos aus Funk, Fernsehen, Internet und Zeitungen alle Mitstreiter/innen erreichten.
    Die Gewerkschaft ver.di unterstützte zusätzlich mit Flyern, Aufklebern sowie mit aktuellem Infomaterial unter anderem die Diskussion der Politiker mit den Verlegern.
    Oftmals hatten die Betriebsräte fast den Mut verloren, doch sie kämpften weiter.
    Seit Januar 2015 ist die erste Stufe erreicht. Erst Januar 2017 bekommen Zeitungszusteller den angestrebten Mindestlohn von 8,50€ die Stunde.
    Trotz allem haben sie es erreicht

    Was bietet ver.di?

    weiter…
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    „Selbst-Verwaltung? Ein staubtrockener Begriff!“ –
    – Das hören wir immer wieder, wenn wir mit unseren ver.di-Kollegen und -Kolleginnen über die Selbstverwaltung in den Sozialversicherungen sprechen.
    Hinter diesem „staubtrockenen Begriff“ verbirgt sich allerdings eine sehr lebendige Wirklichkeit: Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, Vertreterinnen der Versicherten und der Arbeitgeber entscheiden gemeinsam in den Vorständen und Vertreterversammlungen der Sozialversicherungen über die wichtigen Grundsatzfragen der Sozialverwaltung. Es geht um den Haushalt der Rentenversicherung, um die Besetzung von Führungspostionen bei allen Sozialversicherungsträgern, um die Gestaltung der Leistungen der Krankenversicherungen und der Unfallversicherungen, um die Rehakliniken der DRV...

    ver.di hat einen Cartoon-Film erstellt, der anschaulich erklärt, was in der Selbstverwaltung tatsächlich passiert und warum sie so wichtig ist.

    Hauptperson des Films ist Viola, die ver.di-Versichertenälteste. Sie erzählt, was es bewirkt, dass engagierte ver.di-Kollegen und Kolleginnen als Versichertenberaterinnen, als Mitglieder in Widerspruchsausschüssen und in den anderen Gremien der Sozialversicherungen die Interessen der Versicherten vertreten.  Der kurze Film eignet sich sehr gut als Erstinformation in Betriebsversammlungen oder bei ver.di-Veranstaltungen, bei denen wir jetzt die Kollegen und Kolleginnen auf die Bedeutung der Selbstverwaltung hinweisen wollen. Damit im nächsten Jahr – wenn die Gremien der Selbstverwaltung in den Sozialwahlen neu besetzt werden – niemand mehr denkt: Staubtrocken, diese Selbstverwaltung. Auf der Homepage des Ressorts Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de) finden sich auch jeden Monat neu Interviews mit aktiven ver.di-Selbstverwalterinnen und -Selbstverwalter, die aus ihrer Arbeit erzählen. Wir wollen, dass möglichst viele ver.di-Kollegen und -Kolleginnen wissen, wie wichtig die Arbeit unserer Selbstverwalter_innen ist. 
    Link zum Video „Selbstverwaltung – eine Erfolgsgeschichte“: 
    https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/selbstverwaltung